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Kategorie: Im Norden

#InDeckung: Terroralarm in Bremen

Posted on März 1, 2015 by RBeck

2014-12-13 020Am Freitagabend warnte  die Bremer Polizei vor „Aktivitäten potentieller islamistischer Gefährder“ in Bremen, so die Pressemitteilung der HB-Polizei. Die ausschlaggebenden Hinweise kamen von einer nicht näher bezeichneten Bundesbehörde. Was dann seitens der Sicherheitsbehörden folgt, hat Bremen wohl so noch nicht gesehen: Die Polizei legte wegen der „möglichen Gefahrenlage mit islamistischem Hintergrund“ ein „Sicherheitsnetz über die Bremer Innenstadt“, „fuhr Schutzmaßnahmen“ und „verstärkte ihre Präsenz im Stadtgebiet„. Konkret war ein massives, teils schwer bewaffnetes Polizeiaufgebot in der Stadt zu sehen.

Am Samstagabend spricht die Polizei zusätzlich auch von eigenen Erkenntnissen und solchen des Verfassungsschutzes. Auf der Pressekonferenz vom Sonntag 1.3.2015 erklärt Innensenator Mäurer/SPD, dass nach der Kombination der neuen Erkenntnisse „alle Lampen auf rot gegangen“ seien und „ein Anschlag in Bremen nicht mehr auszuschließen“ gewesen sei.
Neben dem „Sicherheitsnetz“ in der Stadt habe die Polizei am Samstag mehrere Personen kontrolliert, auch festgenommen, es wurden Wohnungen und Autos durchsucht, dort aber keine Kriegswaffen gefunden. Konkret ging es den Fahndern offenbar um die Wohnung eines Libanesen/39 in Bremen-Nord, der versuchte haben soll, grössere Mengen an Waffen zu besorgen, um sie dann an Menschen weiterzuleiten, die „einem islamischen Kulturzentrum in Bremen“ nahe stehen, so die AFP, nachzulesen etwa hier. Auch das Islamische Kulturzentrum am Breitenweg in der Nähe des Hauptbahnhofes wurde am Samstagabend durchsucht. Gemäss Radio Bremen wird das Zentrum seit Monaten vom Bremer Verfassungsschutz beobachtet, weil dort salafistische Aktivitäten vermutet werden. Zudem wurden am Samstag viele Autos und div. Personen überprüft. Zahlen wurden keine genannt. Beschlagnahmt wurden u.a. div. Datenträger, die noch ausgewertet werden sollen. Es gab mehrere Festnahmen, alle sind aber mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Es wurden keine Waffen gefunden.

Am Sonntag wurden „viele Maßnahmen zurückgestuft“, „das öffentliche Leben müsse weiter möglich sein“, so Innensenator Ulrich Mäurer/SPD auf der Pressekonferenz am Sonntag. Und weiter:

Es gibt in Bremen über 300 Salafisten.

19 Erwachsene und auch Kinder aus Bremen kämpfen bereits in Syrien und offenbar hätten noch mehr Personen aus Bremen ein „massives Interesse“, dort mitzukämpfen.
Der Anfang Dezember verbotene „Kultur- und Familienverein verfolgt eine besonders radikale Form des Salafismus.“
Seit Herbst 2014 gebe es Hinweise, dass Salafisten versuchten, sich zu bewaffnen.
Staatsanwaltschaft ermittelt seit Anfang 2015 gegen einen Libanesen/39 wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Konkreter Verdacht: Er habe sich „Kriegswaffen, Maschinen- und Automatik-Pistolen, über unbekannte Lieferanten beschafft“.

Im Fokus habe die Polizei einzelne Personen aus Bremen und eine „Gruppe von Personen“, die offenbar jetzt in Bremen ist, so Polizeipräsident Müller.

Verfassungsschutz-Präsident von Wachter sagte auf der selben Pressekonferenz gem. Radio Bremen: „Die Gefahr, wie sie gestern bestand, ist vorbei.“

Die Aussage von Polizeipräsident Müller, man habe sich „auf eine bestimmte Gruppe fokussiert“ und habe „Dinge tun müssen, um diese Personen zu verunsichern“, erklärt  wohl am ehesten die Massnahmen der Polizei. Offenbar versuchte man, die Verdächtigen unter Druck zu setzen. Ob das gelang, ist unklar. Müller sagt: „Wir haben nicht genügend gefunden für Folgemaßnahmen.“

Unter dem Strich bleibt, dass gegen einen Mann seit Januar ermittelt wird, weil er Waffen für Salafisten besorgt haben soll. Welcher Art die Hinweise der ungenannten Bundesbehörde waren, bleibt offen. Und damit bleibt auch der Grund für das Verhalten der Polizei recht nebelig trüb.

Bedenklich, aber schon lange bekannt, sind die Hinweise auf die Salafisten-Szene in Bremen. Erschreckned, dass diese Menschen tatsächlich in den Krieg für die IS ziehen: In „buten und binnen“ vom 28.2.2015 ist die Rede von 15 Erwachsenen und 11 Kindern, die nach Syrien gegangen seien. Drei seien bereits tot, vier seien zurückgekehrt nach Bremen. 15 + 11 – 3 – 4 = 19 Das sind dann wohl die 19, von denen der Innensenator auf der Pressekonferenz sprach.

Einige Hintergrund-Informationen lieferte Radio Bremen im Januar mit der Sondersendung „Bremen radikal – Von Salafisten, Hooligans und Gotteskriegern“. Dort ist die Rede von über „360 Salafisten“ in Bremen. Die Stadt sei mittlerweile eine Hochburg dieser radikalen Islamisten. Jeder 6. Salafist sei gewaltbereit, so RB unter Berufung auf Behörden. Im Dezember 2014 wurde der 2007 gegründete Verein verboten, dessen Zentrum KuF in Gröpelingen durchsucht und die Moschee geschlossen. Gefeiert wurde die Schliessung damals u.a. von der Huffington Post: „Razzia in Bremen: Polizei schließt erste ISIS-Moschee in Deutschland“  Zwei Moscheen würden in Bremen vom Verfassungsschutz beobachtet. 15 Bremer seien in den Kampf für die IS nach Syrien gezogen. Drahtzieher sei Rene S., ein Konvertit, der zweimal versucht habe, in ein Terrorcamp zu reisen und der u.a. im Bremer Gefängnis versucht habe, Moslems zu radikalisieren. Mittlerweile sitzt Rene S. in Oldenburg ein. Im 2. Bericht der Sondersendung heisst es: Mittlerweile sind in Syrien bei der IS – neben den 15 Erwachsenen – elf Bremer Kinder (wirklich, Kinder? die sind max. 14 Jahre alt, gemeint sind doch wohl eher Jugendliche).

Die taz brachte übrigens einen lesenswerten Kommentar zum Thema.

Posted in Abendland Ausgehen Bremen Im Norden Morgenland Warnung | Leave a comment

#InDeckung Warnung vor Islamisten in Bremen

Posted on Februar 28, 2015 by RBeck

Eine nicht näher bezeichnete Bundesbehörde warnte die Bremer Polizei gestern Abend vor „Gefahr durch Aktivitäten gewaltbereiter Islamisten in Bremen“, so N24.
Die Polizei habe die Schutzmaßnahmen im öffentlichen Raum erhöht.

Posted in Abendland Ausgehen Bremen Im Norden Morgenland Warnung Wirtschaft | Leave a comment

#Höretundstaunet Buddy Buxbaum feat. Peter Behrens

Posted on Februar 26, 2015 by RBeck


Peter Behrens spielt in der Nordseepassage (wie könnte ein EKZ in WHV auch sonst heissen) und schiebt danach sein Klavier durch Wilhelmshaven, wo der Mann, der früher mit Trio Dadada sang und trommelte, zu Hause ist. Das Schwarzweiss-Video ist vom Debutalbum „Unkaputtbar“ von Deichkind Gründungsmitglied Buddy Buxbaum, das am 15. Mai erscheinen soll.
Veröffentlicht am 25.02.2015
Buddy Buxbaum – Ballast (Official Video)
Gesang: Buddy Buxbaum
Klavier: Peter Behrens
Kamera: Christian Coslar & Cem Kaya

Posted in Culture Im Norden Pausenmusik WHV | Leave a comment

#Autowahn: Milliardengrab Fehmarnbelttunnel unter der Ostsee

Posted on Februar 17, 2015 by RBeck

Berichtet der Tagesspiegel.
Was ich ja schon einmal andernorts erwähnte, der Autoverkehr wie wir ihn kennen, hat keine Zukunft.

Posted in Im Norden Wirtschaft | Leave a comment

#ReichesBremen: Schwarzgeld-Selbstanzeigen: Bremer haben Geld, verstecken es aber vor dem Fiskus

Posted on Februar 17, 2015 by RBeck

Die Hansestadt Bremen, ist das kleinste und ärmste Bundesland, jeder 4. Einwohner ist arm, davon hatten wir es „hier“ schon mal. Aber Bremen ist nicht überall Schlusslicht, denn was die Steuerhinterziehung der Reichen in dieser Stadt angeht, da liegt Bremen über dem Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer.

Steuerhinterziehung im grossen Stil mit Nummernkonto o.ä. wird nur publik, wenn sich die Delinquenten selber anzeigen. Allein zwischen Februar 2012 und Dezember 2014 zeigten sich 765  Bremer an, 2014 nimmt Bremen immerhin 20 Mio EUR durch Nachzahlungen wegen Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern ein.

2012: 42 Selbstanzeigen 3 Mio EUR Nachzahlungen = 71’000 EUR/Fall
2013: 181 Anzeigen, 12,5 Mio EUR wurden nachgezahlt = 69’000 EUR/Fall
2014: 380 Steuersünder zahlen über 20 Mio EUR nach = 52’000 EUR/Fall

Von Februar 2010 bis Ende 2013 gab es 385 Selbstanzeigen, so der Bremer Senat. Zusammen mit den 380 Anzeigen 2014 sind es in diesen 59 Monaten 765 Selbstanzeigen. Auffällig ist, dass die Summe/Fall von Jahr zu Jahr abnimmt; wobei nicht im Detail bekannt ist, wie hoch die Summen in den einzelnen Fälle waren und am Ende kann ein einziger „Hoeneß“ die ganze Statistik durcheinander bringen.

Bei den Bundesländern West liegt Bremen – als kleinstes Bundesland mit 550’000 Einwohnern wenig verwunderlich – auf dem letzten Platz, was die totalen Zahlen angeht.
Wenn man aber den Anteil der Steueranzeigen an der Bevölkerung ansieht, liegt Bremen 2013 über dem Durchschnitt:

Selbstanzeigen 2013

  • Deutschland 0,029%
  • Bremen 0,033%
  • Hamburg 0,037%
  • Rheinland-Pfalz 0,081%

Ende 2014 wurden die Steuerberater überrannt von Steuerhinterziehern, die noch schnell vor der erwarteten Verschärfung der Strafen eine Selbstanzeige durchziehen wollten. 2014 katapultierte sich Bremen damit bundesweit in die Topliga; 380 Personen, resp. 0,069% der Bevölkerung zeigten sich an, bundesweit waren es – gemäss vorläufigen Zahlen – nur 0,047%.

Die reichen Bremer horten ihr Geld also gerne im Ausland, verheimlichen ihr wahres Vermögen und pokern hoch. Erst 2014 schnellte die Zahl der Selbstanzeigen deutlich an und lag dann auch gleich weit über dem Bundesdurchschnitt – prozentual gesehen. Von der Verschärfung der Kundenrichtlinien bei den Schweizer Banken sowie vom Hoeneß-Effekt war ganz Deutschland betroffen, daran kann es also nicht liegen.

Noch erstaunlicher wird es wenn man liest, dass 1/4 der Bremer arm sind; also der Teil der Leute, die nicht arm sind und Schwarzgeld horten, im Bundesdurchschnitt noch grösser ausfällt, weil kaum irgendwo anders gibt es so viele Arme.

Mal sehen, wem wir demnächst diese Fragen stellen:

Warum sind die Reichen im ärmsten aller Bundesländer so knauserig, was das Steuerzahlen angeht?

Sind sie unzufrieden mit der Politik, dem Staat, dessen Ausgabenpolitik?

Was ist ihr Problem, dass sie sich so ungeniert in die Ecke der Profiteure stellen?

Ist das Bremer Finanzamt schon so zahnlos, dass es Steuerhinterziehung im grossen Stil gar nicht ahndet?

 

steuerhinterz

Infografik: Zahl der Steuer-Selbstanzeigen nahm 2013 deutlich zu | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Posted in Bremen Wirtschaft | Leave a comment

#Wortspielereieien

Posted on Februar 17, 2015 by RBeck

@Floskelwolke Floskel-Seekrankheit schwappt aus @WESER_KURIER pic.twitter.com/SxShWmucxY

— oefsti (@oefsti) 17. Februar 2015

Posted in Ausgehen Bremen Culture | Leave a comment

#Space: ATV5 aus Bremen von hinten gesehen

Posted on Februar 14, 2015 by RBeck

„Georges Lemaître“, der letzte unbemannte Frachter der ESA, dockte von der ISS ab. Der mit Abfall beladene ATV5 soll morgen in der Erdatmosphäre verglühen.
Gebaut wurden insgesamt 5 dieser Frachter in Bremen bei Airbus, deswegen ATV5.
ESA twitterte:
Das #ATV5 hat heute um 14:42 CET von der #ISS abgedockt. So sah @AstroSamantha den Raumtransporter

So long #ATV5 – thanks for all the supplies pic.twitter.com/qhEGROW4yK

— ESA (@esa) 14. Februar 2015

Posted in Bremen Wirtschaft | Leave a comment

#Heimatfilm – Aurich ist schaurich. Leer noch vielmehr

Posted on Februar 8, 2015 by RBeck

admin-ajaxDas ZDF sendete heute den Friesland-Krimi. Und hier ist noch die Gelegenheit zum „Nachschauen“.

Posted in Friesland Im Norden WHV | Leave a comment

#LiquidFriesland Die Wiener Zeitung berichtet

Posted on Februar 1, 2015 by RBeck

resp. darüber, wie der Landkreis mit den Bewohnern kommunizieren will.
Hier lest ihr mehr dazu.

Posted in Friesland Neuland | Leave a comment

#Ausgehtipp: Heimspiel der Schlicktowncrew in WHV

Posted on Januar 23, 2015 by RBeck

Die Crew spielt im KlingKlang WHV auf. Sie rocken die Stadt!

Posted in Ausgehen Im Norden WHV | Leave a comment

#ArmesBremen: Abzählen in Bremen: 1, 2, 3, arm, 1, 2, 3, arm,

Posted on November 19, 2014 by RBeck

Treffen sich vier Leute in Bremen, ist statistisch gesehen einer von ihnen ein Armer, in Niedersachsen „nur“ einer von sechs und in Baden-Württemberg und Bayern „nur“ einer von acht.
Arm ist, wer weniger als 892 EUR im Monat zur Verfügung hat, das sind 60% des Durchschnittseinkommens. Eine Familie mit Eltern & 2 Kindern ist mit weniger als 1863 EUR/Monat arm.
In Bremen waren 2013 24,6% der Bevölkerung arm, soviel wie nirgends sonst in Deutschland, der Schnitt liegt bei 15,5%.

Posted in Bremen Leben und Arbeiten WTF | Leave a comment

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