Die ARD zeigt am Montag/22.50 Uhr einen Film von Radio Bremen zum Super-Sonder-Terroralarm.
Nordis.ch berichtete und meint: Bangemachen gilt nicht!
#DemIngenieurIstNixZuSchwör
Die Jade Hochschule in Wilhelmshaven präsentiert noch bis Samstag auf der IdeenExpo in Hannover eine Produktionslinie, die komplett aus LEGO-Komponenten konstruiert wurde. Aus einem A5-Papier entsteht ein Würfel. Die ct berichtet:
#Angst&Bange Teil 1: BremerStange
Der Bremer an und für sich hat ein Faible für Sicherheit, sieht überall Taschendiebe, Autoknacker, Einbrecher und stellt auch gerne entsprechende Warnschilder auf. So erstaunt es eigentlich nicht, das auch ein Türen- und Fensterbeschlag den Namen der Stadt trägt:
Die Bremer Stange
So heissen auch die Beschläge, die in unserem Haus Verwendung finden. Das erklärte mir heute fachmännisch und routiniert ein Glaser, als ich etwas verzweifelt auf die ollen Fenster und auf die nur am Rande an Türgriffe erinnernden Messing-Schnabel zeigte, die ein Berufskollege von ihm vor etwa 100 Jahren an die damals sicher hochmodernen Holzrahmen mit extradünnen Scheiben (einfach) schraubte. Unser Hausbesitzer nahm eigentliche Sanierungen nur im Sinne des groben optischen Auftritt des Hauses vor und kontert jeglichen noch so kleinen Hinweis auf noch so grosse Baumängel gekonnt mit „So ist das nunmal in alten Häusern“ und stellt so seine Mieter vor die Wahl: Entweder lassen sich alle gegenseitig in Ruhe, oder man nimmt sich einen Anwalt und er nimmt es auch genau. Wir nennen das Haus deswegen auch gerne Potjomkinsches Haus. Offenbar gibt es diese Beschläge noch heute zu kaufen, 2. Hand.
Und so sieht eine Bremer Stange aus:
#Bevölkerung+/- Wo Europas Bevölkerung wächst – und wo sie schrumpft
Interaktive Grafik. Bremen stagniert.
#KoalitionsverhandlungenHB
Na, das läuft ja wie geschmiert: Um den notorisch klammen Staatsbeutel zu füllen, will die Koalition die Mieten für alle via Grundsteuer anheben und die Hundesteuer erhöhen.
Man habe sich auch auf die Vertiefung der Weser geeinigt und auf den Bau eines Offshore-Hafen OTB festgelegt, letzterer solle „nicht mehr als 180 Mio EUR“ kosten. Ein Pappenstiel, er findet aber offenbar in der Windkraft-Branche, für die der Port gebaut werden soll, so gar keine Fans, wenn man dem Weser-Kurier glauben darf. „Seit Kurzem gibt es keine private Firma mehr, die den OTB am Laufen halten möchte.“ Vielleicht reicht ja für den Bau auch einfach der Wille der Bauenden aus. Ist schliesslich ein schöner grosser Bauauftrag. Aber die Koalition will den Port unbedingt.
Ansonsten soll der Lehrermangel irgendwie reduziert und die Feuerwehr besser finanziert werden.
Zudem soll es mehr Polizisten geben und 2-3 neue Verfassungsschützer will sich das Land leisten, man hat sich schliesslich den Titel „Hochburg der Salafisten“ nicht umsonst sondern mit einem grossen Terroralarm erarbeitet. Zusammen mit den 10-11 neuen Mitarbeitern vom Bundesverfassungsschutz für Bremen wird das Schnüffelwesen also kräftig ausgebaut.
Weil es immer etwas undurchsichtig ist, wer für wen wo arbeitet, hier noch ein Gesetzesauszug zum Verfassungsschutz. Der Bund wie auch das Land Bremen dürfen die Verfassung im Lande Bremen schützen:
§ 5 Abgrenzung der Zuständigkeiten der Verfassungsschutzbehörden
(1) Die Landesbehörden für Verfassungsschutz sammeln Informationen, Auskünfte, Nachrichten und Unterlagen zur Erfüllung ihrer Aufgaben, werten sie aus und übermitteln sie dem Bundesamt für Verfassungsschutz und den Landesbehörden für Verfassungsschutz, soweit es für deren Aufgabenerfüllung erforderlich ist.(2) Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf in einem Lande im Benehmen mit der Landesbehörde für Verfassungsschutz Informationen, Auskünfte, Nachrichten und Unterlagen im Sinne des § 3 sammeln. Bei Bestrebungen und Tätigkeiten im Sinne des § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 ist Voraussetzung, daß
- 1.
sie sich ganz oder teilweise gegen den Bund richten,- 2.
sie sich über den Bereich eines Landes hinaus erstrecken,- 3.
sie auswärtige Belange der Bundesrepublik Deutschland berühren oder- 4.
eine Landesbehörde für Verfassungsschutz das Bundesamt für Verfassungsschutz um ein Tätigwerden ersucht.Das Benehmen kann für eine Reihe gleichgelagerter Fälle hergestellt werden.
(3) Das Bundesamt für Verfassungsschutz unterrichtet die Landesbehörden für Verfassungsschutz über alle Unterlagen, deren Kenntnis für das Land zum Zwecke des Verfassungsschutzes erforderlich ist.
Jetzt zur Frage des Tages:
Zaghaftes Angehen des Lehrermangels, höhere Mieten, Ausbau der Überwachung durch Polizei und Verfassungsschutz, Vertiefung der Weser und Bau eines Grossprojektes: Welche Parteien verhandeln die Koalition?
#VegesackRockt Fussball-Training für Flüchtlinge
Schliessen wir uns an!
I ❤️ Sportgemeinschaft Aumund-Vegesack e.V. http://t.co/dvuRYsmHy5
— Jan Böhmermann (@janboehm) June 24, 2015
#Medienschelte: Demontage von Snowden
Die Geheimdienste der USA und GB sehen Agenten und Kontaktpersonen weltweit gefährdet, weil Russland und China Snowdens Dokumente entschlüsselt hätten usw. usf. So oder ähnlich brachte es die Sunday Times und flott sprangen die anderen Medien an.
Tolle Story, nur leider ist da offenbar nix dran. Sorry, liebe Medien. Einmal mehr lasst ihr euch leichtfertig zum Gehilfen für Überwachungspropaganda machen, verteufelt Snowden und jubelt die armen Schnüffler hoch.
Hört an, was Autor Tom Harper von der Sunday Times im CNN-Interview daher stammelt. Und besser noch: Beachtet die Fragen vom CNN-Moderator.

Screenshot CNN
#InflationUndInhalation
Dass sich selbst der grösste Psycho-Irrsinn durch Gründung einer „Kirche“ gesellschaftlich protegiert verzapfen lässt, führt aktuell die Scientology in Basel vor. Soweit zum Thema Inflation. Kommen wir zur Inhalation:
Der Sonntag naht und wir wollen uns daran erinnern, dass es auch gute und edle Religionen geben kann. Schauen wir zum Beispiel in die USA zur „The First Church of Cannabis“, deren Jünger sich Cannabierian nennen.
Wer Zeit und Lust hat: Am 1.Juli eröffnet Reverend Bill Levin in Indianapolis/USA die neue Kirche der jungen Glaubensgemeinschaft.
Facebook stuft die überzeugten Kiffer übrigens als Kirche/Religiöse Organisation ein.
#Unisee/Stadtwaldsee Service Public reduzieren
Ich: „Oh, erst 8 Uhr abends und die Toiletten sind schon zu?
Er: „Früher waren die immerhin bis 22 Uhr geöffnet. Seit da letztens alles kurz und klein geschlagen wurde, machen die die schon um 20 Uhr zu. Nochmal zahlt das Sportamt nicht die 15’000 Euro für die Reparatur.“
Ich: „Schade, sind doch noch soviel Leute hier. Müssen die jetzt alle ins Gebüsch machen?“
Er: „Jo.“
#TweetDerWoche
Die Überreaktion des Staates auf seine systematische Schwächung durch die Neolibs kostet uns den letzten Rest an Freiheit.
— Guenter Hack (@guenterhack) May 20, 2015
#ViertelHB Viel Lärm um – was genau? #bremenlebt

Als Zugewanderter interessiert man sich ja für das, was die Stadt bewegt, und nachdem Jan Böhmermann und andere Recken der Stadt sich gegen Gentrifizierung und für Kultur und das Ausgehviertel stark machten, war ich neugierig. Der olle und politisch auf Abwegen wandernde Sänger von „Gotthard“, Chris von Rohr, schuf mit „Meh Dräck“ ein geflügeltes Wort in der Schweiz. Gentrifizierung und Ausgehlärm kenn ich auch aus Basel und Zürich; in beiden Städten haben wir unser Büro grad im schmuddeligsten Quartier der Stadt/gehabt. Also nix wie hin.

Der Weser Kurier hat geladen und das tolle, altehrwürdige Kino „Schauburg“ im Viertel war voll. Auf dem Podium vertreten waren: Justiz, Gastronomie, Verwaltung, Kultur und Politik. Anwohneranwalt Andreas Reich, Sönke Busch von der Initiative „Kulturschutzgebiet Viertel“, Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz, Bausenator Joachim Lohse, Ortsamtsleiterin Hellena Harttung und der Wirt vom Weisskohl.
Im Publikum alteingesessene Anwohnerschaft, soweit sie sich zu erkennen gab.
Es lief eigentlich alles recht gesittet ab, das Publikum durfte mitreden und das tat es recht gekonnt. Eher so die Abteilung pensionierte Lehrer. So ganz erschloss sich mir das Problem trotz adäquater Ausdrucksweise nicht, und auch die Anwesenden waren sich irgendwie nicht einig.
Kultur Ja, Miteinander Ja, Respekt vorm Anderen und dem Anwohner Ja, Recht auf Party naJa… Aber ist eine Sauf- und Fressmeile noch Kultur? Haben die Besucher eine schechte Kinderstube? Kommen her, um die Sau raus zu lassen. Und überhaupt, früher war alles… nein! Früher gabs offene Drogenszene, Prostitution, also, so schlecht ist es heute auch nicht. Aber die ganzen Telefonläden und Friseurläden? In Basel heisst das übrigens Klybeckstrasse, in Zürich Langstrasse, wer sich mal dahin verirrt…
Im Kern scheint es darum zu gehen, dass eine Disco Donnerstagnacht bis morgens um 6 geöffnet hat und dass einige Anwohner nicht ruhig schlafen können. Ansonsten sei das Viertel oft überfüllt, Strassencafés nehmen auf dem Trottoir zu viel Platz weg und das frei flukturierende Publikum säuft sich den steigenden Alkoholpegel nicht in den Kneipen an, sondern auf der Strasse mit Stoff aus Kiosken und Supermärkten, die hierzulande ja locker bis Mitternacht aufhaben dürfen. Deren Preisgestaltung kommt dem kargen Studentenbudget eben eher entgegen als das der Kneipen/Discos. Anders als die Gastronomie, haben die Märkte ihr Geschäft gemacht, wenn der Alk verkauft ist; Abfallbeseitigung oder Depot- Pfandrücknahme sind ja nicht so die Umsatzträger.
Ich wage mal die steile Behauptung, dass sich das Partyvolk auch lieber bedienen lassen würde, wenn es die Kohle dazu hätte. Apropos Geld: Die Mieten seien massiv angestiegen, die Gastronomen müssten eben auch ihre Kohle machen, zeigten einige Verständnis für den andererseits kritisierten Kommerz.
Jedenfalls erschloss sich mir auf dieser Veranstaltung nicht das eigentliche Problem. Eigentlich soweit alles normal. Die Supermärkte und Kioske wurden offenbar schon angesprochen, sie sollen sich um die Beseitigung „ihres“ Mülls kümmern, der Vorschlag, Leergut-Sammelstellen einzurichten ist sicher nicht dumm und vielleicht wäre – mein Vorschlag – auch das ein oder andere frei zugängliche Pissoir hilfreich. Aber es würde auch helfen, die Mindestlöhne anzuheben, mehr Geld unters Partyvolk zu bringen, auf das die Konsumenten Geld haben, in Kneipen zu trinken und zu essen und die Gastronomie die Einnahmen hat, deren Abfälle zu entsorgen, und die Mitarbeiter auch gutes Geld verdienen was sie dann wieder ausgeben…
Oh, die Deutsche Bank am Telefon, Mindestlohn wird verschoben…
Die Videos zu Bremen lebt:
#InnovationGerechtigkeitZuversicht
Die Digitalisierung wird diverse Berufsfelder pulverisieren. Der Taxi-Service Uber wird in Kombination mit den selbstfahrenden Autos das Ende der Taxifahrer sein, Self-Scan-Kassen das der Kassierer, Spracherkennung wird grosse Callcenter in kleine Computerkisten schrumpfen lassen. Bald ist die Finanzwirtschaft dran, dann die Auto- und Uhrenhersteller. Alles, was sich erfassen und strukturieren lässt, wird auf kurz oder lang von Google & Co. erledigt.
Die in den 1980er Jahren begonnene Verbetriebswirtschaftung unserer Welt bahnte dieser Entwicklung bereits den Weg. Damals machten sich Berater, sekundiert von Heerscharen von Betriebswirtschaftern, ans Werk, durchforsteten die Betriebe nach „Leerläufen“ und hackten das „angefutterte Fett“ mit dem Schlachtermesser ab, sie erreichten durch die Optimierung von Arbeitsabläufen teils grosse Kosteneinsparungen, die Rendite stieg nicht selten um zweistellige Prozentzahlen.
Ein Effekt der Anhebung der Arbeitsleistung war auch das Wegfallen der vermeintlichen ungenutzten Zeitpuffer, die es dazumal erlaubten, auch zu Spitzenzeiten noch immer effizient, zuverlässig und mit hoher Qualität zu arbeiten. Ein fataler Fehler; die Arbeiter/Angestellten wurden zunehmend gestresst. Die vermeintlich optimierten Ansprüche an die Mitarbeiter liessen diese dauernd im „roten Bereich“ drehen, auf Dauer geht das nicht gut. Streess Hektik, Ungenauigkeit, Schummeleien, Überwachung, Unsicherheit, Duckmäusertum. Das Gütesiegel „Made in Germany“ verblasste. Der schlaue Gunter Dueck lässt sich in seinem unbedingt lesenswerten Buch „Schwarmdummheit“ ausgiebig dazu aus.
An die Verbetriebswirtschaftung der Arbeitswelt schloss sich fast nahtlos deren Digitalisierung an, auch sie steigerte unter dem Strich die Effizienz der Arbeit, doch wurde nicht die Arbeit weniger, nein, sie wurde anders und die digitale Rendite sorgte für weiteres Wachstum im 2-stelligen Prozentbereich, nur die Kohle strichen sich andere ein.
Nach aussen blieb die Rendite gleich hoch, die Verbetriebswirtschaftung kam an ihre Grenzen, brachte kaum noch etwas, doch das fing die Digitalisierung auf; sie generierte grosse Kosteneinsparungen wie Effizienzsteigerungen bei den Arbeitskräften. Dazu kam u.a. noch die Auslagerung der Produktion in Billiglohnländer, alles zusammen bescherte den Firmen weiterhin hohe Gewinnzuwächse, oftmals 2-stellig. Business as usual.
An diesen märchenhaften Zuwachs haben sich die Konzerne und ihre Aktionäre gewöhnt, daran haben sich die operativen Mitarbeiter heute zu messen. Das Problem ist nur, dass diese Gewinnsteigerungen über Jahre hinweg einfach unrealistisch sind. Jedes Jahr +10%, wer ist Mathematiker genug, den unsinn zu erkennen?
Die Produktivitätssteigerung hat ihre Grenzen, das Auslagern der Produktion in Billiglohnländer macht nur bedingt Sinn, z.B. so lange, wie die Lohnkosten dort nicht ansteigen. Wer vermeintlich aufgeblähten Arbeitsstrukturen das Fett abschneidet, muss irgendwann aufhören, sonst schneidet er sich ins eigene Fleisch. Zudem geht es ganz ohne Fett nun auch nicht, ist dieses Fett doch auch Reserve für „harte“ Zeiten.
Die Luft für die Gewinnsteigerung in den Betrieben wird zunehmend dünner, Mitarbeiter und Arbeitsabläufe wurden bereits optimiert, viele Mitarbeiter sind schon „ausgeweidet“. Wo früher einst blühende Unternehmenskulturen leuchteten, findet sich heute nur noch eine karge Steppe.
Doch auch die Digitalisierung allein bringt nicht mehr zwingend die grosse Rendite, verlangt sie doch Innovationskraft, nur ist diese Kraft zum Neuen oftmals schon den Sparübungen, Optimierungen, Synergieeffekten etc. still und leise zum Opfer gefallen. Schliesslich hangeln sich die grossen Konzerne nur noch von einem Quartalsergebnis zum nächsten, mehr Umsatz, mehr Gewinn.
Während in den letzten Jahren der Bedarf an Arbeitskraft insgesamt rückläufig ist, erhöhte die Politik die Arbeitskosten, belastete die Arbeitnehmer freudig mit höheren Steuern, sei es der Soli, die Mehrwertsteuer oder einfach höhere Beteiligungen an Arztbesuche etc. pp. für weniger Leistungen. Schulkosten (ich als Vater von drei Kindern, werde heute ständig für jede Menge Zeugs ganz selbstverständlich herangezogen, Hilfe zur Selbsthilfe, Spende hier, Unkostenbeitrag da…, von Arhztbesuchen ganz zu schweigen. Wann soll ich denn das Geld verdienen? Damit ich die massiven Steuern zahlen kann? Vielleicht kann ich irgendwann dann auch mal Rechnung stellen nach meinem Gusto ;-)? Wo kann ich das?
Unter dem Strich resultiert in den vergangenen Jahrzehnten eine deutliche steuerliche Mehrbelastung des Einzelnen/der Familien, dazu kam die Schaffung eines Riesenheeres von Billiglöhnern. Die Schere zwischen Arm und Reich ging ganz gewaltig auseinander, die „working poor“ kamen auf; Menschen, die trotz Arbeit ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten können.
Arbeitende wurden belastet, Vermögende entlastet. Constantin Seibt, ein grosser unserer Journalisten-Zunft, plädierte im Tagesanzeiger/Zürich für die Erbschaftssteuer und befasst sich mit der Zukunft unserer Gesellschaft. Die Besteuerung von Erbschaften ist nur ein kleiner Schritt zu einer ausgeglicheneren Gesellschaft.
Und weil ich das hier zum Ende bringen will:
Danke, Ruedi Widmer
#ZDF startet #heute+ Wir haben schon im April „gratuliert“.
Mit grossem Trara lanciert das ZDF seine Ersatzsendung für „heute nacht“. Fortan soll „heute+“ „den Nachrichtentag hintergründiger und meinungsbetonter unter die Lupe“ nehmen.
Mir ist ja schon am 28. April ein Beitrag vom heute+ Erklärbär gegen den Strich gegangen. Trotzdem wünscht nordis.ch viel Erfolg.
#MetronomVerkehrt
Verehrter Metronom: „Nächster Halt Sagehorn“, oder auch „Sprötze“, kann ich ja noch gut nehmen, kenne und liebe ich doch die Eigenheiten der norddeutschen Feldnamen. Was ich aber so gar nicht mag, ist der anschliessende Text: „Verehrte Fahrgäste. Der Ausstieg ist in Fahrtrichtung rechts/links“.
Was soll denn das? Wir kennen uns doch gar nicht! Oder weisst Du mehr über mich als ich über Dich, lieber Metronom? Warum solltest du mich also verehren? Mein Tipp: Lass es lieber sein. Du könntest es bereuen.
Wenn Du für sanfte Stimmung oder gar an das anständige Benehmen deiner Fahrgäste appelieren möchtest, dann sag doch einfach sowas wie „Liebe Fahrgäste“ oder lass es einfach ganz sein mit der Ansprache. Es reicht doch vollkommen: „Nächster Halt: Sprötze. Ausstieg rechts.“ Oder von mir aus: „Nächster Halt: Bremen. Der Ausstieg ist in Fahrtrichtung links.“ Damit lieferst du schon mehr Informationen, als manch‘ anderer Zugführer. Ooops: Ich muss…






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